Wer untersucht UAP offiziell und wer möglicherweise im Geheimen? Die wichtigsten Behörden, Geheimdienste, staatlichen Stellen und zivilen Organisationen. Mit Mandat, Unterstellung und Finanzierung.
Die zentrale UAP-Analysestelle des Pentagon. AARO sammelt Meldungen aus allen Domänen (Luft, Wasser, Weltraum, Land), wertet sie mit Geheimdienst- und Sensordaten aus und erstattet dem Kongress jährlich Bericht. Direktor ist seit 2024 Dr. Jon Kosloski.
AARO löste öffentlich bekannte Fälle konventionell auf (GoFast, Aguadilla), während andere (u. a. Gimbal) offiziell weiter offen sind. Sein historischer Bericht (März 2024) fand „keine Beweise" für außerirdische Technologie — eine Schlussfolgerung, die im Kongress scharf umstritten ist.
Mandat: UAP-Meldung, -Analyse, -Aufklärung für das Verteidigungsministerium · Unterstellung: DoD (Under Secretary of Defense for Intelligence & Security) · Finanzierung: US-Bundeshaushalt (Verteidigung) · Vorgänger: UAPTF / AOIMSG (s. historische Organisationen)
aaro.mil →Auf Anordnung von Präsident Trump eingerichtetes Programm zur regierungsweiten Sichtung, Deklassifizierung und Veröffentlichung von UAP-Akten. Zwischen Mai und August 2026 erschienen fünf Tranchen mit mehreren hundert Dateien aus Pentagon, CIA, FBI, NASA, Energieministerium und erstmals dem Exekutivbüro des Präsidenten.
Das Portal klassifiziert alle veröffentlichten Fälle als unresolved — die Regierung kann also keine definitive Erklärung abgeben. Details zu den Tranchen: News und die Disclosure-Chronologie.
Mandat: Finden, Prüfen, Deklassifizieren und Veröffentlichen von UAP-Akten im gesamten Bundesbesitz · Träger: Department of War, unterstützt vom ODNI · Finanzierung: US-Bundeshaushalt
war.gov/UFO →Größte Bundesbehörde der USA und Dreh- und Angelpunkt des UAP-Themas: Hier laufen Militärmeldungen zusammen, hier sitzt AARO, hier wird PURSUE betrieben — und hierher führen die Geheimhaltungsvorwürfe der Whistleblower. Das Ministerium gab 2020 die drei Navy-Videos (FLIR1, Gimbal, GoFast) offiziell frei und bestätigte damit erstmals die Echtheit militärischer UAP-Aufnahmen.
Mandat: Nationale Verteidigung · Unterstellung: Direkt dem Präsidenten (Exekutive) · Finanzierung: Kongress-Haushalt, größter Einzeletat des Bundes (~850 Mrd. USD)
war.gov →Die US-Weltraumbehörde hielt UAP lange offiziell auf Distanz. 2022 berief sie ein unabhängiges 16-köpfiges Expertenteam (Leitung: Astrophysiker David Spergel), dessen Abschlussbericht vom September 2023 keine Belege für außerirdische Technologie fand, aber einen standardisierten Meldeweg und bessere Datenqualität forderte; seither gibt es einen eigenen „Director of UAP Research". Beim öffentlichen NASA-UAP-Panel im Mai 2023 wurde u. a. das MQ-9-„Middle East"-Video gezeigt. Über PURSUE veröffentlichte die NASA 2026 erstmals historische Missionsakten (Apollo, Gemini, STS-80) mit UAP-Bezug.
Mandat: Zivile Raumfahrt und Forschung · Unterstellung: Unabhängige Bundesbehörde, berichtet dem Präsidenten · Finanzierung: US-Bundeshaushalt (~25 Mrd. USD/Jahr)
nasa.gov →Jüngste Teilstreitkraft der USA, zuständig für den Weltraum als Operationsgebiet — inklusive der Space Domain Awareness, also der lückenlosen Überwachung aller Objekte im Orbit.
Betreibt mit der Vandenberg Space Force Base einen der wichtigsten Start- und Teststandorte — und damit einen der historischen UAP-Hotspots (u. a. Jacobs-Fall 1964, Sichtungswelle 2003–2005). UAP-Berichte von Space-Force-Sensoren gelten als eine der vielversprechendsten, aber am stärksten klassifizierten Datenquellen.
Mandat: Militärische Operationen im und für den Weltraum · Unterstellung: Department of the Air Force (analog Marines/Navy) · Finanzierung: US-Bundeshaushalt (~30 Mrd. USD)
spaceforce.mil →Der Kongress ist seit 2022 der wichtigste Hebel der UAP-Aufklärung: Das House Oversight Committee führte die öffentlichen Anhörungen (2022, 2023 mit Grusch/Fravor/Graves unter Eid, 2024, 2025, 2026) durch, ein informeller „UAP Caucus" (Burchett, Burlison, Luna u. a.) treibt Ermittlungen voran.
Im Senat brachten Chuck Schumer und Mike Rounds den „UAP Disclosure Act" ein (Whistleblower-Schutz, Offenlegungspflichten — im Kern 2023/24 verwässert). Über die jährlichen Verteidigungsgesetze (NDAA) wurden AARO-Mandat, Melde-Mechanismen und Berichtspflichten geschaffen.
Mandat: Gesetzgebung und Kontrolle der Exekutive (Oversight) · Unterstellung: — (Verfassungsorgan) · Finanzierung: US-Bundeshaushalt
congress.gov →Zuständig für das US-Nuklearwaffen-Arsenal (über die Teilstelle NNSA) und die großen Forschungslabore — genau die Infrastruktur, über der UAP seit 1948 gehäuft gemeldet werden (Green Fireballs, Hanford, Pantex 2015). Über PURSUE gab das DOE 2026 erstmals eigene UAP-Dokumente frei, darunter den Pantex-Vorfallsbericht.
Mandat: Energiepolitik, Nukleararsenal (NNSA), Forschungslabore · Unterstellung: Exekutive (Kabinettsbehörde) · Finanzierung: US-Bundeshaushalt
Die FAA reguliert den US-Luftraum und registriert Drohnen — relevant wurde sie im UAP-Kontext u. a. bei der New-Jersey-Drohnenwelle 2024 (die Trump-Administration erklärte die Objekte im Januar 2025 mehrheitlich als FAA-autorisierte Drohnen) sowie durch die laufende Debatte, ob Piloten-UAP-Meldungen künftig verpflichtend über die FAA laufen sollen.
Mandat: Sicherheit und Regulierung der Zivilluftfahrt · Unterstellung: Verkehrsministerium (DOT) · Finanzierung: US-Bundeshaushalt
Überwacht den nordamerikanischen Luftraum und leitet Abfangmaßnahmen — NORAD koordinierte u. a. die UAP-Abschüsse vom Februar 2023 (Lake Huron, Alaska, Yukon). NORAD-Kommandeur General Glen VanHerck räumte auf Pressekonferenzen öffentlich ein, die Herkunft der Objekte nicht ausschließen zu können — ungewöhnlich offene Worte für dieses Dienstgradniveau. Im Kongress wurde wiederholt thematisiert, dass NORAD-Rohdaten UAP-Ereignisse enthalten dürften, die nie ausgewertet wurden.
Mandat: Luftraumüberwachung und -verteidigung Nordamerikas · Unterstellung: Binationales Kommando (US-Präsident & Kanadischer Premierminister) · Finanzierung: US- und kanadischer Verteidigungshaushalt
Dem DHS untersteht u. a. der Grenzschutz (Customs and Border Protection) — dessen Luft- und Seenotrettungseinheiten das bekannte Aguadilla-Video (Puerto Rico 2013) aufzeichneten. Auch die gemeinsame Erklärung zur New-Jersey-Drohnenwelle 2024 trugen DoD, DHS, FBI und FAA.
Whistleblower berichten zudem von DHS-internen UAP-Vorfällen an der Südgrenze (u. a. das „Jellyfish"-Umfeld).
Mandat: Innere Sicherheit, Grenzschutz, Katastrophenschutz · Unterstellung: Exekutive (Kabinettsbehörde) · Finanzierung: US-Bundeshaushalt
dhs.gov →Das State Department trat über PURSUE in Erscheinung: Die 5. Tranche (August 2026) enthält erstmals Außenministeriums-Akten, und historische Depeschen (u. a. die Verifikation der Brasilien-„Metallkugel" 1963 über Botschaft Rio und Konsulat Salvador) zeigen, dass US-Botschaften UFO-Meldungen seit Jahrzehnten sammelten und nach Washington meldeten.
Mandat: Außenpolitik, diplomatische Vertretungen · Unterstellung: Exekutive (Kabinettsbehörde) · Finanzierung: US-Bundeshaushalt
Das ODNI koordiniert die gesamte US-Nachrichtendienstgemeinschaft und ist gesetzlich für die jährlichen UAP-Berichte an den Kongress verantwortlich. Sein erster öffentlicher Bericht (Juni 2021) war der historische Wendepunkt: 144 militärische Sichtungen, davon nur eine erklärt.
Im PURSUE-Prozess unterstützt das ODNI das Department of War bei der behördenübergreifenden Deklassifizierung; aus seinem Bestand stammt u. a. der anonymisierte Ersthand-Bericht „USPER" (Tranche 4).
Mandat: Koordination und Leitung der US-Geheimdienstgemeinschaft · Unterstellung: Direkt dem Präsidenten (DNI ist Kabinettsmitglied) · Finanzierung: US-Bundeshaushalt (National Intelligence Program)
dni.gov →Die CIA beschäftigte sich seit den 1950er-Jahren mit UAP — prominent: das Robertson Panel (1953), das eine offizielle „Entmystifizierung" des Themas empfahl, und die jahrzehntelange Verquickung von UAP-Meldungen mit eigenen Geheimprogrammen (U-2, OXCART/A-12). Die 5. PURSUE-Tranche veröffentlichte erstmals CIA-Analysen im BYEMAN-Kanal, darunter den Puerto-Rico-Intercept von 1964. Zugleich ist die Agency Adressat zentraler Whistleblower-Vorwürfe: David Grusch beschuldigte sie 2023, ein UAP-Bergungsprogramm vor dem Kongress zu verbergen; die CIA bestreitet das. Im eigenen FOIA Electronic Reading Room liegt unter anderem der vollständige NICAP-Bericht The UFO Evidence (1964) (→ Quellen).
Mandat: Auslandsaufklärung und verdeckte Operationen · Unterstellung: Direkt dem DNI / Präsidenten · Finanzierung: Geheimhaushalt (National Intelligence Program, klassifiziert)
cia.gov →Das FBI sammelte UFO-Meldungen bereits in den 1940er-Jahren (öffentlich einsehbar im „FBI Vault"). In der 5. PURSUE-Tranche (August 2026) wurde das Bureau zum größten Einzellieferanten: acht FD-302-Vernehmungsprotokolle zu dreieckigen Objekten (2002–2026) samt digitaler Rekonstruktionen — die Protokolle enthalten ausdrücklich „keine Schlussfolgerungen des FBI". Zudem untersuchte das Bureau die über 5.000 Meldungen der New-Jersey-Welle 2024.
Mandat: Bundesstrafverfolgung und Spionageabwehr im Inland · Unterstellung: Justizministerium (DOJ) · Finanzierung: US-Bundeshaushalt
vault.fbi.gov/UFO →Der älteste US-Nachrichtendienst war der organisatorische Heimathafen der UAP-Aufarbeitung: Bei der ONI liefen die Analysebemühungen nach den Nimitz-/Roosevelt-Vorfällen zusammen, und die UAP Task Force (2020–2022) wurde unter ONI-Führung aufgebaut. ONI-Beamte befragten die Piloten von Nimitz und Roosevelt — ehe die Zuständigkeit 2022 an AARO überging.
Mandat: Maritime Aufklärung · Unterstellung: US Navy / Department of War · Finanzierung: US-Bundeshaushalt (Military/National Intelligence Program)
Die DIA war Auftraggeberin der Programme AAWSAP/AATIP (2007–2012), die mit 22 Mio. USD u. a. 38 technische Studien zu exotischen Konzepten (Warp-Antrieb, Wurmlöcher, Metamaterialien) bei Bigelow Aerospace in Auftrag gaben.
Der Vertragsinhalt wurde erst 2019 per FOIA vollständig öffentlich. Im PURSUE-Verteiler von UAP-Berichten (z. B. Golf von Oman 2021) taucht die DIA regelmäßig als Empfängerin auf.
Mandat: Militärische Auslandsaufklärung · Unterstellung: Verteidigungsministerium · Finanzierung: US-Bundeshaushalt (Military Intelligence Program)
dia.mil →Die auf weltweite Kommunikations- und Signalaufklärung spezialisierte NSA galt jahrzehntelang als besonders verschlossen gegenüber UFO-Anfragen; ein 1980er-Gerichtsverfahren um ihre UFO-Akten endete mit weitgehend geschwärzten Freigaben. Im Mai 2026 veröffentlichte die NSA über die 2. PURSUE-Tranche erstmals eigene UAP-Dokumente.
Mandat: Signalaufklärung (SIGINT) und Informationssicherung · Unterstellung: Verteidigungsministerium · Finanzierung: Geheimhaushalt (klassifiziert)
Die NRO baut und betreibt die US-Spionagesatelliten — ihre Existenz selbst war bis 1992 geheim. Für das UAP-Thema relevant, weil präzise Aufklärungsdaten (Satellitenbilder, Frühwarnsysteme) potenziell UAP-relevante Ereignisse erfassen, aber dem Zugriff durch AARO und den Kongress weitgehend entzogen bleiben.
Abgeordnete (u. a. Burlison) forderten wiederholt Zugriff auf NRO-Daten.
Mandat: Entwicklung und Betrieb von Aufklärungssatelliten · Unterstellung: Verteidigungsministerium (eng mit CIA verzahnt) · Finanzierung: Geheimhaushalt (klassifiziert)
Die NGA wertet Satelliten- und Luftbilder aus — Whistleblower und Kongressabgeordnete vermuten hier einen Großteil der hochauflösenden UAP-Bilddaten, die bislang nicht öffentlich sind. In Anhörungen (u. a. November 2024) wurde die Frage nach NGA-Aufnahmen von UAP wiederholt gestellt; AARO greift für Fallanalysen auf NGA-Daten zu.
Mandat: Geospatiale Aufklärung (GEOINT) · Unterstellung: Verteidigungsministerium & ODNI (Doppelrolle) · Finanzierung: Geheimhaushalt (klassifiziert)
Die einzige permanente staatliche UAP-Untersuchungsstelle Europas, angesiedelt beim französischen Raumfahrtzentrum CNES in Toulouse. GEIPAN nimmt Sichtungsmeldungen entgegen, führt Felduntersuchungen durch und veröffentlicht Fallstudien in vier Kategorien (A = vollständig erklärt bis D = ungeklärt; rund 3–4 % der Fälle bleiben „D2", ungeklärt mit guter Beweislage). Historie: GEPAN (1977) → SEPRA (1988) → GEIPAN (2005). Die kompletten Archive sind online frei zugänglich — ein Transparenz-Modell, von dem US-Behörden erst seit PURSUE lernen.
Mandat: Erfassung, Untersuchung und Publikation von UAP-Meldungen in Frankreich · Unterstellung: CNES (staatliches Raumfahrtzentrum) · Finanzierung: Französischer Staatshaushalt (über CNES)
cnes-geipan.fr →Das britische Verteidigungsministerium betrieb über ein halbes Jahrhundert einen „UFO Desk", der Sichtungsmeldungen entgegennahm — darunter die Akte zum Rendlesham-Forest-Vorfall 1980. Im Dezember 2009 wurde die Stelle mit der Begründung geschlossen, UAP-Meldungen hätten „kein Verteidigungsinteresse". Rund 60.000 Dokumente gingen an die National Archives und sind heute öffentlich einsehbar. Recherchen von Dr. David Clarke zu Lakenheath 1956 basieren wesentlich auf diesen Beständen.
Mandat: Erfassung und Bewertung von UFO-Meldungen (Verteidigungsrelevanz) · Unterstellung: Verteidigungsministerium UK · Status: 2009 geschlossen, Akten bei The National Archives
nationalarchives.gov.uk →Chiles staatliches UAP-Untersuchungskomitee, angesiedelt bei der zivilen Luftfahrtbehörde DGAC. CEFAA untersucht primär Piloten- und Radarfälle und arbeitet mit Wissenschaftlern sowie internationalen Stellen zusammen.
Bekanntester Fall: das Infrarot-Video eines Marine-Hubschraubers von 2014, das nach zweijähriger Prüfung als unerklärt veröffentlicht wurde. Chile gilt damit neben Frankreich als eines der wenigen Länder mit institutionalisierter UAP-Forschung.
Mandat: Untersuchung anomaler Luftphänomene mit Luftfahrtbezug · Unterstellung: DGAC (Generaldirektion Zivilluftfahrt Chile) · Finanzierung: Chilenischer Staat
Das erste institutionelle akademische Forschungsprogramm zur Suche nach außerirdischen technologischen Artefakten im Sonnensystem — gegründet und geleitet von Harvard-Astrophysiker Avi Loeb. Das Projekt betreibt eigene Observatorien mit Multi-Sensor-Systemen (Optik, Infrarot, Radio, Akustik), analysiert interstellare Objekte (ʻOumuamua, 3I/ATLAS) und die IM1-Meteoriten-Expedition (2023). Alle Daten und Methoden sind transparent und peer-reviewed.
Mandat: Wissenschaftliche Suche nach extraterrestrischen Technosignaturen · Unterstellung: Harvard University (Astronomy Department) · Finanzierung: Privat (Stiftungen und Spender, ~1,8 Mio. USD Startkapital)
galileo.hsites.harvard.edu →Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Analysten, die UAP-Fälle nach wissenschaftlichen Standards untersuchen. Die SCU veröffentlichte u. a. die Referenzanalyse zum Aguadilla-Video (2013) und physikalische Untersuchungen der Nimitz-Daten. Die Ergebnisse erscheinen als begutachtete Reports — die SCU gilt als die methodisch strengste zivile UAP-Analysegruppe.
Mandat: Wissenschaftliche Fallanalysen und Aufbau eines Forschungsfeldes · Rechtsform: US-amerikanische Non-Profit-Organisation · Finanzierung: Mitgliedschaften und Spenden
explorescu.org →Stiftung zur Institutionalisierung der UAP-Forschung — mit Konferenzen an der Stanford University (2023, 2024), White Papers und Policy-Arbeit in Richtung Regierungen und UNO-Ebene. Im Umfeld: Garry Nolan, Jacques Vallée, Jeffrey Nell und weitere Wissenschaftler. Ziel ist ein offenes, peer-reviewtes Forschungsfeld jenseits des Stigmas.
Mandat: Forschungsförderung, Konferenzen, Politikberatung · Rechtsform: Stiftung (Non-Profit) · Finanzierung: Privat (Stiftungskapital, Spender)
thesolfoundation.com →Bietet Piloten und Fluglotsen eine vertrauliche, anonyme Meldestelle für UAP-Begegnungen — als Antwort darauf, dass Berichte über dienstliche Kanäle Karrieren gefährdeten (vgl. Ryan Graves' Aussagen zum Melde-Stigma). NARCAP dokumentiert technische Berichte zu luftfahrtbezogenen UAP und argumentiert das Thema primär als Frage der Flugsicherheit.
Mandat: Anonyme Erfassung und Analyse von Pilotenmeldungen · Rechtsform: Non-Profit · Finanzierung: Spenden
narcap.org →Sucht per Radio- und optischer Teleskopie nach Signalen außerirdischer Intelligenz. Das Institut grenzt sich explizit von der UAP-Forschung ab (Fokus auf ferne Zivilisationen, nicht auf Phänomene im Erdluftraum) — ist aber der methodische Referenzpunkt, an dem sich die seriöse UAP-Wissenschaft misst.
Mandat: Suche nach außerirdischer Intelligenz (Technosignaturen) · Rechtsform: Non-Profit-Forschungsinstitut (Mountain View, Kalifornien) · Finanzierung: NASA-/NSF-Förderung, Stiftungen, Spenden
seti.org →Vergleicht historische Himmelsdurchmusterungen (seit den 1950ern) mit modernen Aufnahmen und sucht nach Sternen, die verschwunden oder neu aufgetaucht sind — mögliche Technosignaturen. Leitung: Astronomin Beatriz Villarroel (Universität Stockholm). Veröffentlicht in peer-reviewten Fachjournalen (u. a. MNRAS).
Mandat: Analyse historischer Himmelsarchive auf Anomalien · Unterstellung: Universitätsprojekt (Stockholm, internationale Kollaboration) · Finanzierung: Wissenschaftliche Fördermittel
Die größte und älteste zivile UFO-Untersuchungsorganisation der Welt: mehrere tausend Mitglieder, ein Netzwerk ausgebildeter Feldforscher und eine öffentliche Sichtungsdatenbank mit zehntausenden Fällen. Qualität und Methodik variieren nach Kritikern je nach Landesgruppe — als Meldeinfrastruktur und Langzeitarchiv ist MUFON dennoch unverzichtbar.
Mandat: Erfassung und Untersuchung ziviler UFO-Meldungen · Rechtsform: Non-Profit (USA, internationale Sektionen) · Finanzierung: Mitgliedsbeiträge, Spenden, Konferenzen
mufon.com →Von Ex-Kampfpilot Ryan Graves gegründete Organisation, die UAP konsequent als Flugsicherheitsthema rahmt. Betreibt eine anonyme Meldestelle für Piloten und setzt sich im Kongress für verbindliche Meldemechanismen und Whistleblower-Schutz ein — maßgeblich an der Gesetzgebungsarbeit beteiligt, aus der die AARO-Meldepflichten hervorgingen.
Mandat: Flugsicherheit, Piloten-Meldungen, politische Interessenvertretung · Rechtsform: Non-Profit · Finanzierung: Spenden
safeaerospace.org →Von Whistleblower Jake Barber gegründetes Unternehmen, das UAP-Beobachtung und -Erforschung in privater Trägerschaft betreibt — u. a. mit Feldexpeditionen, bei denen das Team Objekte eigenen Angaben nach mittels „psionischer" Methoden (mentale Kontaktversuche) anlockt.
Die Ansätze sind umstritten; 2026 publizierte Skywatcher eigene Videoaufzeichnungen. Ross Coultharts unbestätigte These einer „Luring-Operation" des Pentagon stützt sich teils auf Skywatcher-Material.
Mandat: Private UAP-Feldforschung und Dokumentation · Rechtsform: Privatunternehmen · Finanzierung: Privat (Investoren/Eigner)
Die wichtigste deutschsprachige Anlaufstelle für UFO-Meldungen: CENAP (Mannheim) nimmt Sichtungsberichte entgegen, prüft sie mit astronomischer und luftfahrttechnischer Expertise nach und veröffentlicht regelmäßig Auswertungen.
Der Ansatz ist bewusst nüchtern — der weit überwiegende Teil der Meldungen lässt sich konventionell erklären (Satelliten, Starlink-Züge, Ballone, Venus); genau diese Aufklärungsarbeit macht die verbleibende Restrate unerklärter Fälle belastbarer.
Für deutsche Zeugen ist CENAP die erste Adresse, da es anders als in Frankreich (GEIPAN) oder den USA hierzulande keine staatliche Meldestelle gibt.
Mandat: Erfassung und naturwissenschaftliche Prüfung deutscher Sichtungsmeldungen · Rechtsform: Gemeinnütziger Verein (e. V.) · Finanzierung: Mitgliedsbeiträge und Spenden
cenap.info →Von Astronom J. Allen Hynek gegründet — dem ehemaligen wissenschaftlichen Berater von Project Blue Book, der vom Skeptiker zum ernsthaften Forscher wurde und die Klassifikation der „Close Encounters" (CE1–CE3) prägte. CUFOS beherbergte jahrzehntelang das bedeutendste private UFO-Archiv der USA (heute größtenteils in andere Archive überführt).
Mandat: Wissenschaftliche UFO-Forschung und Archivierung · Rechtsform: Non-Profit · Status: Nach Hyneks Tod 1986 schrittweise zurückgefahren
Wichtige Einordnung: Die Zuordnung der folgenden Unternehmen zu UAP-Programmen beruht auf investigativen Recherchen, Whistleblower-Aussagen und Dokumentenanalysen, maßgeblich des anonymen UAP-Forschers UAPGerb (ausführliches Interview: American Alchemy / Jesse Michels). Sie ist nicht offiziell bestätigt; die Unternehmen kommentieren derartige Vorwürfe in der Regel nicht. Diese Karten dokumentieren den Stand der Recherche, keine erwiesenen Fakten.
Gerbs Strukturmodell unterscheidet drei Ebenen: oben die Programm-Verwalter in Verteidigungsministerium, Geheimdiensten und Energieministerium; in der Mitte die FFRDCs (Federally Funded Research & Development Centers) und GOCO-Labore („government-owned, contractor-operated") wie MITRE, Battelle oder Sandia, die als fachliche Administratoren dienen, während der Staat die Zugriffskontrolle über Material, Informationen und Personal behält; unten die klassischen Prime Contractor (Lockheed Martin, Northrop Grumman, Raytheon), die Einzelteile fertigen. Finanziert werde das Gefüge über schwer nachvollziehbare Mechanismen wie IRAD-Mittel (Independent Research & Development) und nicht gemeldete Budgetreste („Carryover Funds") — eine Lesart, die auch zu den Vorwürfen von David Grusch über zweckentfremdete Mittel passt.
Legendär durch die Skunk Works in Palmdale (U-2, SR-71, F-117). Im UAP-Kontext wird Lockheed seit den 1990er Jahren genannt: Whistleblower-Berichte im Umfeld der Grusch-Aussagen ordnen dem Konzern die Verwahrung und Analyse geborgenen Materials zu.
In UAPGerbs Strukturmodell ist Lockheed ein „Prime Contractor" am unteren Ende der Pyramide: für Struktur und Fertigung, während Kerntechnologie in staatlich kontrollierten FFRDCs läge.
Auffällig ist die Doppelrolle: Der Konzern gehört zu den Wahlkampfspendern von Abgeordneten, die den UAP Disclosure Act blockierten (etwa Mike Turner), arbeitete aber gleichzeitig eng mit der TTSA von Tom DeLonge zusammen, was als Versuch „gemanagter Disclosure" verstanden werden kann. Lockheed Martin kommentiert sämtliche UAP-Vorwürfe nicht.
Branche: Luft-/Raumfahrt & Rüstung · Umsatz: ~70 Mrd. USD/Jahr · Status: Keinerlei offizielle Bestätigung einer UAP-Beteiligung
lockheedmartin.com →Bauer der Stealth-Bomber B-2 und B-21. Für die Recherche relevant sind vor allem die Übernahmen: Mit BDM, TRW und Teledyne Ryan schluckte Northrop drei Firmen, die in UAP-Dokumentenspuren auftauchen (TRW mit frühen Geheimprogramm-Analysen, Teledyne Ryan mit Drohnen und Testrange-Betrieb). Im Gerb-Modell zählt Northrop zu den Prime Contractors für Teilarbeiten.
Historisch interessant: Northrops experimentelle Nurflügler (YB-35/YB-49, Ende der 1940er) wurden zeitweise als Erklärung für frühe „Flugscheiben"-Sichtungen herangezogen. Der Konzern äußert sich zum Thema nicht.
Branche: Luft-/Raumfahrt & Rüstung · Umsatz: ~40 Mrd. USD/Jahr · Status: Keine offizielle Bestätigung
northropgrumman.com →Raytheon baut einen Großteil der Sensorik, mit der militärische UAP überhaupt erst erfasst werden, darunter die SPY-Radarsysteme der Navy, die beim Nimitz-Vorfall 2004 das „Tic Tac" verfolgten.
In Recherchen (u. a. UAPGerb) taucht Raytheon zudem als Contractor in der nuklearen Logistik auf, etwa im Umfeld des Office of Secure Transportation, das Atommaterial zwischen den Standorten transportiert.
Politisch relevant: Raytheon zählt neben Lockheed und Boeing zu den größten Wahlkampfspendern von Mike Turner, dem Abgeordneten, der den UAP Disclosure Act 2023/24 im Repräsentantenhaus stoppte (→ Disclosure). Ein kausaler Zusammenhang ist nicht belegt, wird aber in der Disclosure-Debatte regelmäßig thematisiert.
Branche: Sensorik, Lenkwaffen, Rüstungselektronik · Umsatz (RTX): ~80 Mrd. USD/Jahr · Status: Keine offizielle Bestätigung
rtx.com →Boeing ist im UAP-Diskurs weniger prominent, strukturell aber relevant: Die Forschungsdivision Phantom Works, Beteiligungen an Testranges und jahrzehntelange Geheimprogramm-Erfahrung machen den Konzern zu einem Kandidaten der „defense industrial base", die im Gerb-Modell das Finanzierungsgerüst der Programme trägt (IRAD-Mittel, Carryover Funds). Konkret greifbar wird das in den Sichtungsberichten: Beim Vandenberg-„Red Square" 2003 waren es Boeing-Contractor mit Top-Secret-Freigaben, die das Objekt meldeten.
Wie Lockheed und Raytheon gehört Boeing zu den Topspendern bei UAPDA-kritischen Abgeordneten. Konkrete UAP-Zuordnungen gibt es bislang nur aus zweiter Hand.
Branche: Luft-/Raumfahrt · Umsatz: ~75 Mrd. USD/Jahr · Status: Keine offizielle Bestätigung
boeing.com →Das größte private Forschungsinstitut der USA (Columbus, Ohio) betreibt und verwaltet mehrere Nationallabore des Energieministeriums, darunter Oak Ridge und Pacific Northwest.
Zwei Berührungspunkte mit dem UAP-Thema: FOIA-Recherchen (Tony Bragalia) verknüpfen Battelle mit metallurgischen Analysen für Wright-Patterson Ende der 1940er, die in der Nitinol-/Roswell-Debatte eine Rolle spielen. Und in UAPGerbs Modell ist Battelle ein zentraler Administrator auf der FFRDC-Ebene.
Ein ehemaliger Contractor der Dugway Proving Ground (dort etwa 2019–2022 aktiv, Identität per Dienstausweis belegt) berichtete UAPGerb von anonymen „Greybeards" auf dem Gelände, die er bei Battelle oder Lockheed vermutete, und von nächtlichen Tests: „We had the triangles out again last night."
Solche Aussagen sind Einzelzeugnisse ohne unabhängige Bestätigung.
Rechtsform: Non-Profit-Forschungsinstitut · Rolle: FFRDC-/Labormanagement (GOCO) · Status: Keine offizielle Bestätigung
battelle.org →Edgerton, Germeshausen & Grier war jahrzehntelang der wichtigste technische Dienstleister der Nevada Test Site und von Area 51. EG&G soll 1989 Bob Lazar für die angebliche Anlage S4 rekrutiert haben.
Der EG&G-Manager Alfred O'Donnell wurde zur Schlüsselquelle zweier widersprüchlicher Roswell-Erzählungen: George Knapp berichtete von einer geborgenen Scheibe mit „lebenden Biologika" nahe Area 51, Annie Jacobsen baute auf O'Donnell ihre umstrittene Stalin/Mengele-These (→ Historisch).
EG&G ging über mehrere Fusionen in Amentum auf, dem Unternehmen, das laut Whistleblower Matthew Brown Hangars in Patuxent River mit anomalem Inhalt betreibt. UAPGerb widerspricht dieser Zuordnung: Solche Hangars würden nicht von Contractors, sondern von FFRDCs verwaltet.
Historisch: Nevada Test Site, Area-51-Betreuung · Heute: Teil von Amentum (Testrange-Betrieb, u. a. Patuxent River) · Status: Keine offizielle Bestätigung
amentum.com →MITRE betreibt mehrere FFRDCs für Verteidigungsministerium, FAA und Geheimdienste (Standorte Bedford/MA und McLean/VA) und ist in UAPGerbs Strukturmodell der Prototyp der Zwischenebene: government-owned, contractor-operated.
Solche Einrichtungen können als fachliche Programmverwalter exotischer Technologie dienen, während der Staat die Zugriffskontrolle über Material, Informationen und Personal behält.
Gerb vermutet MITRE-Beteiligung in Patuxent River und nennt Crystal City (Virginia), wo MITRE und acht der zehn größten US-Contractor sitzen, als logistisches Zentrum der Legacy-Programme. Öffentlich belegt ist lediglich, dass MITRE hochklassifizierte Forschung verwaltet. Jede UAP-Zuordnung bleibt Spekulation.
Rechtsform: Non-Profit, FFRDC-Betreiber · Finanzierung: Bundesaufträge · Status: Keine offizielle Bestätigung
mitre.org →Das Nuklearwaffen-Labor der NNSA mit Standorten in Albuquerque (Kirtland AFB), Livermore und auf der Tonopah Test Range ist für UAPGerb das Paradebeispiel des GOCO-Prinzips.
Er verknüpft das Atomic Energy Act von 1954, das solchen Laboren erweiterte Befugnisse gab, mit der angeblichen Verbringung geborgenen Materials auf Areale nahe Area 51 ab eben jenen Jahren.
Offiziell dokumentiert ist Sandias Rolle bei der Analyse von UAP-Beweismaterial: Beim Pantex-Vorfall 2015 wurde das Radarvideomaterial laut DOE-Bericht zur Auswertung an Sandia übermittelt.
Sandia konstruierte zudem die Transportfahrzeuge des Office of Secure Transportation und taucht in Edgar Fouches TR-3B-Erzählung auf: Der Antrieb sei bei Sandia und Lawrence Livermore reverse-engineered worden. Offiziell betreibt Sandia Nuklearwaffen- und Sicherheitsforschung; eine UAP-Beteiligung ist nicht belegt.
Träger: NNSA/DOE, betrieben von NTESS (Honeywell) · Finanzierung: Bundeshaushalt (GOCO) · Status: Keine offizielle Bestätigung
sandia.gov →Geheimes Pentagon-Programm zur Untersuchung von UAP-Begegnungen des Militärs, initiiert auf Betreiben von Senator Harry Reid und mit 22 Mio. USD ausgestattet. Der Großteil floss an Bigelow Aerospace (Schwesterprogramm AAWSAP), das 38 Zukunftsstudien erstellte und auf der Skinwalker Ranch forschte.
Interner Leiter war Luis Elizondo, der 2017 unter Protest austrat und das Programm publik machte — der New-York-Times-Artikel vom Dezember 2017 löste die moderne Disclosure-Debatte aus. Offiziell 2012 eingestellt; Zeugen berichten von informeller Fortführung.
Mandat: Bewertung exotischer Luft- und Raumfahrt-Bedrohungen · Unterstellung: DIA / Pentagon · Finanzierung: 22 Mio. USD (Kongress-Earmark, DTP) · Nachfolge: UAPTF → AARO
Navy-geführte Task Force, die nach den öffentlich gewordenen Beinahezusammenstößen an der Ostküste (USS Roosevelt) eingerichtet wurde. Die UAPTF erstellte die entscheidende Vorarbeit für den ersten ODNI-Bericht vom Juni 2021 (144 Fälle, 1 erklärt). 2021/22 wurde sie zum AOIMSG erweitert und 2022 in AARO überführt.
Mandat: Standardisierte Erfassung und Analyse militärischer UAP-Meldungen · Unterstellung: Office of Naval Intelligence / DoD · Nachfolge: AOIMSG (2021) → AARO (2022)
Die offizielle UAP-Untersuchungslinie der US Air Force: Project Sign (Jan. 1948) kam intern zu ernsten Bewertungen — die legendäre, später vernichtete „Estimate of the Situation" (1948) soll die außerirdische Hypothese favorisiert haben; die 245-seitige AMC-Analyse (PURSUE Tranche 5, DOW-UAP-D100) bildete die Grundlage.
Project Grudge (1949) wendete sich zur Entlarvungs-Routine, Project Blue Book (1952–1969, Wright-Patterson AFB) bearbeitete 12.618 Fälle, davon blieben 701 offiziell „ungeklärt". Wissenschaftlicher Berater war J. Allen Hynek. Nach dem Condon-Bericht wurde Blue Book 1969 geschlossen.
Mandat: Untersuchung von UFO-Meldungen (Verteidigungsrelevanz + Öffentlichkeitsarbeit) · Unterstellung: US Air Force · Finanzierung: US-Bundeshaushalt (Militär)
Von der Air Force finanzierte „wissenschaftliche" Untersuchung unter Physiker Edward Condon. Der Abschlussbericht (1968) empfahl, das UFO-Thema wissenschaftlich nicht weiter zu verfolgen — und führte zur Schließung von Blue Book.
Das Komitee gilt als umstritten: Ein internes Memo („Trick"-Memo) legt nahe, dass das skeptische Ergebnis von Anfang an feststand; gleichzeitig enthält der Bericht selbst Fälle wie Lakenheath 1956, die er als „rätselhaft" einstufte.
Mandat: Wissenschaftliche Gesamtbewertung des UFO-Phänomens · Unterstellung: University of Colorado, Auftraggeber US Air Force · Finanzierung: ~500.000 USD (USAF-Vertrag)
Nach der Washington-Radarwelle 1952 von der CIA einberufenes Gremium unter Physiker Howard P. Robertson. Es empfahl nicht nur konventionelle Erklärungen, sondern eine aktive „Entmystifizierungs"-Kampagne: UAP sollten in Medien und Schulbüchern lächerlich gemacht werden, um die Meldekanäle zu entlasten.
Historiker sehen darin den institutionellen Ursprung des jahrzehntelangen UAP-Stigmas.
Mandat: Bewertung der UFO-Lage für die CIA · Unterstellung: CIA (Office of Scientific Intelligence) · Dauer: 4 Tage (12.–17. Januar 1953)
Whistleblower, Politiker und Wissenschaftler — die Menschen in und hinter diesen Organisationen.
Zu den Personen →Anhörungen, Gesetze und Dokumentenfreigaben — wo die Institutionen handeln.
Zu Disclosure →Primärquellen, Archive und empfehlenswerter Journalismus als Lese-Einstieg.
Zu den Quellen →