Whistleblower, Politiker, Journalisten, Wissenschaftler und historische Figuren. Menschen, die die UAP-Diskussion geprägt haben und heute prägen.
Jake Barber verbrachte rund 30 Jahre in US-Regierungsprogrammen – offiziell als Flugzeugmechaniker der Air Force geführt, tatsächlich als verdeckter Special-Operations-Operator und Intelligence-Contractor.
Er war als Combat Control-Pipeline-Kandidat rekrutiert worden, erhielt eine umfangreiche Spezialausbildung (Fallschirm, Tauchen, Scharfschütze, Hubschrauberfliegen, Medizin) und operierte jahrzehntelang als Opposition Force-Spezialist.
Ab den 2000er Jahren war er als Hubschrauberpilot und Sicherheitsexperte für US-Bundesbehörden tätig – und wurde wiederholt zu Bergungsoperationen auf Testgeländen im Westen der USA gerufen.
Als erster operativer Mitarbeiter trat er 2025 öffentlich mit vollem Namen hervor und berichtete NewsNation im Rahmen der Sendung Reality Check (Ross Coulthart) über die persönliche Bergung zweier nicht-menschlicher Flugkörper: eines eiförmigen Objekts („The Egg“ / „Nanus“) und einer oktagonalen Scheibe („The 8-Gon“). Er beschreibt eine tiefe emotionale und spirituelle Erfahrung während einer Bergung, die sein Leben veränderte. Seine Glaubwürdigkeit wird durch mehrere veröffentlichte Dokumente gestützt: DD214-Entlassungsdokument, NATO-Top-Secret-Clearance-Nachweis sowie 7 Seiten Schwarzung durch das Defense Office of Prepublication and Security Review (DOPSR) auf einen fiktionalisierten Manuskriptentwurf – was Barber als formalen Beleg für die Existenz eines klassifizierten Programms wertet. Nach eigenen Angaben legte er dem Senate Select Committee on Intelligence eine viereinhalbstündige Top-Secret-SCI-Aussage ab.
Barber wird wegen Strahlungsexpositionen (Alopezie, Hautablösung, Herzgeräusch) von Dr. Garry Nolan (Stanford) behandelt – dem Immunologen, der auch John Burroughs (Bentwaters) betreut.
Er gründete die Organisation Skywatcher, die in privater Trägerschaft und in Zusammenarbeit mit Regierungsstellen UAP-Bergungen und -Erforschung transparent durchführen soll.
Zum Fallbericht: UAP-Bergungen →
Erfahrener britischer Airline-Kapitän, der am 23. April 2007 auf dem Flug von Southampton nach Alderney (Kanalinseln) zwei massive gelb-orange leuchtende Objekte beobachtete — zunächst nah wirkend, tatsächlich aber rund 65 km entfernt in Richtung des Casquets-Leuchtturms.
Anhand bekannter Referenzpunkte schätzte er die Größe des größeren Objekts auf bis zu 1,6 km. Ein zweiter Pilot (Blue Islands, beim Passieren von Sark) bestätigte die Sichtung unabhängig.
Entgegen früher Medienberichte gab es keine Radarbestätigung — das Jersey-Radar filtert stationäre Ziele heraus. Bowyers ausführlicher Bericht und sein Ruf als nüchterner Profi machen dies zu einem der glaubwürdigsten zivilen UAP-Berichte Europas.
Flog am 14. November 2004 als Pilotin der zweiten F/A-18F in Fravors Formation beim Nimitz-Vorfall. Sie beschrieb das Objekt als weiß, glatt, ohne Flügel, ohne Steuerflächen und etwa so groß wie eine Hornet. Das Objekt zeigte keine Reaktion auf die Annäherung, bis es instantan verschwand.
Dietrich sprach öffentlich über die psychologische Belastung: Nicht das Objekt selbst, sondern die mangelnde institutionelle Reaktion und das Schweigen danach seien das Verstörendste gewesen. Sie gehört zur kleinen Gruppe glaubwürdiger militärischer Direktzeugen, die sich öffentlich geäußert haben.
Nach eigenen Angaben stieß er 2008 zum geheimen Pentagon-UAP-Programm (AAWSAP/AATIP — Advanced Aerospace Threat Identification Program, finanziert 2008–2012 mit 22 Mio. Dollar) und leitete AATIP ab etwa 2010. Das Pentagon bestreitet seine Führungsrolle.
Elizondo trat im Oktober 2017 aus Protest zurück, weil er glaubte, das Thema werde nicht ernst genommen. Übermittelte über Christopher Mellon die berühmten Pentagon-Videos an die New York Times.
Elizondo beschreibt UAP anhand der „Five Observables": Instantane Beschleunigung, hypersonische Geschwindigkeit ohne Signatur, niedrige Observierbarkeit, trans-medium-Reise (Luft/Wasser/Weltraum) und positive Auftrieb ohne aerodynamische Oberflächen. Diese Merkmale fassen die physikalische Herausforderung zusammen, die UAP für unser Verständnis darstellen.
Commander und Staffelchef der VFA-41, der am 14. November 2004 während einer Trainingsmission gemeinsam mit drei weiteren Besatzungsmitgliedern ein weißes, tic-tac-förmiges Objekt über dem Pazifik beobachtete.
Das Objekt beschleunigte instantan aus dem Schwebezustand und verschwand. Fravor vor dem Kongress (26. Juli 2023): „Ich bin kein UFO-Fanatiker. Aber was wir mit vier Augenpaaren über fünf Minuten gesehen haben — wir haben nichts, das auch nur annähernd heranreicht."
Fravor sagte im Juli 2023 öffentlich unter Eid vor dem Kongress aus. Seine Aussage ist besonders glaubwürdig, weil er als erfahrener Kampfpilot keine Anreize hatte, sich etwas einzubilden, und weil sein Bericht durch die Radar-Aufzeichnungen der USS Princeton und die FLIR1-Aufnahme einer nachfolgenden Besatzung gestützt wird.
Konteradmiral der US Navy a.D. und ehemaliger stellvertretender Administrator der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration). Gallaudet sprach öffentlich über USO (Unidentified Submersible Objects) — UAP, die sich unter Wasser bewegen.
Er berichtete von Navy-Vorfällen, bei denen unbekannte Objekte in extrem große Tiefen tauchten, ohne physikalische Einschränkungen zu zeigen.
Gallaudet kritisierte öffentlich, dass UAP nicht als nationales Sicherheitsproblem behandelt werden, obwohl die Beweise dies nahelegen. Er forderte eine umfassende, trans-domain-Untersuchungsbehörde, die Luft, Meer und Unterwasserraum abdeckt.
Ehemaliger Navy-Pilot, der 2014/2015 mit seiner Staffel nahezu täglich UAP über dem US-Ostküsten-Luftraum beobachtete. Die Objekte erschienen auf Radar und blieben — so Graves unter Eid — völlig stationär bei Hurrikanwinden der Kategorie 4, um dann auf Überschallgeschwindigkeit (Mach 1,1–1,2) zu beschleunigen. Graves: Das kann keine bekannte menschliche Technologie erklären.
Nach seinem Abschied gründete Graves „Americans for Safe Aerospace" — eine Organisation, die sich für ein sanktionsfreies UAP-Meldesystem für Piloten einsetzt. Er sagte 2023 öffentlich unter Eid aus, dass das aktuelle System Piloten strukturell zum Schweigen zwingt, weil Meldungen stigmatisiert werden.
Ehemaliger Oberstleutnant (USAF, National Reconnaissance Office), Geheimdienstoffizier und nach eigenen Angaben UAP-Ansprechpartner der UAP Task Force. Grusch reichte 2022 eine offizielle Whistleblower-Beschwerde beim Inspector General der Nachrichtendienste (ICIG) ein — ein rechtlich geschützter Kanal.
Im April 2023 ließ er die für die Öffentlichkeit bestimmten Angaben durch das DOPSR-Verfahren des Pentagons freigeben und ging im Juni 2023 an die Öffentlichkeit. Am 26. Juli 2023 sagte er als erster ehemaliger Regierungsbeamter öffentlich unter Eid vor dem US-Repräsentantenhaus aus.
Seine Kernbehauptungen: Die USA besitzen nicht-menschliche Fahrzeuge und biologische Überreste, Bergungsprogramme laufen seit Jahrzehnten außerhalb parlamentarischer Kontrolle, und Personen, die gesprochen haben, wurden eingeschüchtert oder bedroht.
Der Inspector General stufte seine Meldung als „glaubwürdig und dringend" (credible and urgent) ein. Grusch selbst berichtet von Vergeltungsversuchen gegen seine Person.
Behauptet, Ende der 1980er-Jahre in einer geheimen Anlage namens S-4, südlich der Area 51, an Rückentwicklung außerirdischer Fahrzeuge gearbeitet zu haben. Erstmals 1989 öffentlich in einer Sendung des Las-Vegas-Senders KLAS.
Er beschreibt neun Fahrzeuge in einer Lagerhalle, betrieben durch einen Gravitationsreaktor und angetrieben durch das damals noch nicht existierende Element 115 (Moscovium, 2003 synthetisiert).
Lazars Glaubwürdigkeit ist unter Forschern umstritten: Bildungsnachweise fehlen, Arbeitgeber konnten nicht verifiziert werden. Gleichzeitig wusste er Details über das Element 115 Jahrzehnte vor dessen offizieller Synthese.
Sein Account ist das Ausgangsmaterial der modernen Antriebstheorie zu UAP — und der Grund, warum Area 51 zum Synonym für UAP wurde. Seine Beschreibungen des Innenraums und der Antriebe werden auf der Theorien-Seite ausführlich behandelt.
Pensionierter Oberst der US Army, der im Pentagon an der UAP Task Force beteiligt war. Nell sprach im November 2023 auf dem SOL-Foundation-Symposium an der Stanford University über einen „Kampagnenplan" für kontrollierte Disclosure.
Im Mai 2024 sagte er auf der SALT-iConnections-Konferenz in New York: „Nicht-menschliche Intelligenz existiert. Nicht-menschliche Intelligenz interagiert mit der Menschheit. Diese Interaktion ist nicht neu, sie ist andauernd. Es besteht kein Zweifel."
Er beschreibt eine schrittweise, geplante Strategie, die Öffentlichkeit graduell vorzubereiten. Nell gilt als hochglaubwürdige Quelle, da er im aktiven Dienst UAP-Koordinationsaufgaben wahrnahm und sein öffentliches Statement klarer ist als das der meisten offiziellen Stellen.
Ehemaliger Militärpolizist der US Air Force (16 Jahre aktiver Dienst), stationiert auf der Vandenberg Air Force Base — Standort des National Missile Defense Project.
Am 14. Oktober 2003 meldeten Boeing-Mitarbeiter ein riesiges, rot leuchtendes quadratisches Objekt über den Startanlagen; in derselben Nacht verfolgten Wachposten ein rechteckiges Objekt, „größer als ein Fußballfeld“, das nach ca. 45 Sekunden mit enormer Geschwindigkeit verschwand.
Nuccetelli bewahrte Dienstunterlagen aus dieser Zeit über 20 Jahre auf und meldete den Fall Ryan Graves' Organisation Americans for Safe Aerospace; der Vorfall wurde im Juli 2023 im Kongress thematisiert.
Im April 2025 veröffentlichten Jeremy Corbell und George Knapp (WEAPONIZED) den von ihm aufbewahrten offiziellen Wachbuch-Auszug (MP Blotter) zum „Red Square". Am 9. September 2025 sagte Nuccetelli unter Eid vor der Task Force on the Declassification of Federal Secrets aus — gestützt auf sechs weitere direkte Augenzeugen; insgesamt sollen rund 80 Personen auf der Basis von den Vorfällen gewusst haben. → Sichtung #17: Vandenberg 2003–2005
Der frühere CIA-Direktor unter Obama äußerte sich im Dezember 2020 im Podcast Conversations with Tyler (Tyler Cowen) überraschend offen zu UAP: Er könne nicht ausschließen, dass einige der Phänomene „eine andere Form von Leben" darstellen könnten.
Für einen ehemaligen CIA-Direktor ist das eine bemerkenswert offene Aussage. Brennan betonte, die Wissenschaft müsse diese Fragen offen und unvoreingenommen angehen.
Einer der aktivsten Kongressabgeordneten für UAP-Transparenz. Mitorganisator der historischen Anhörung vom Juli 2023. Burchett fordert regelmäßig uneingeschränkte Einsicht in UAP-Programme, kritisiert öffentlich die Geheimhaltungsstrukturen und ist bekannt für seine direkte, parteiübergreifende Zusammenarbeit.
Besuchte 2024 eine SCIF-Einrichtung (Sensitive Compartmented Information Facility) und berichtete danach öffentlich, man habe ihm dort Aufnahmen leuchtender sphärischer UAP-Objekte — sogenannte „Plasma-Orbs" — gezeigt. Er stellte formelle Fragenkataloge an die Geheimdienste und beantragte Vorladungen für Personen, die angeblich in UAP-Bergungsprogramme involviert waren.
Im August 2026 berichtete Burlison (Podcast-Interview und X-Posts, 19. August 2026) von einem Briefing zu einem Vorfall Ende 2025: US-Behörden hätten analysiert, was UAP anzieht, diese Bedingungen an einem Ort mit früherer Aktivität gezielt nachgestellt — „und etwas erschien“. Vor Ort gewesen seien ODNI, CIA, FBI und militärischer Geheimdienst; das Briefing erhielten neben ihm u. a. Mehrheitsführer Steve Scalise. Zu den Flugeigenschaften: „Sie schweben reglos. Dann gehen sie aus dem Stillstand sofort auf Mach-Geschwindigkeit. Ich werde euch nicht sagen, was sie sind — ich sage euch: Die Leute, die mich briefen, sagen, sie wissen es auch nicht. Das ist das Problem.“ (News)
US-Abgeordnete aus Florida und seit 2025 Vorsitzende der Task Force on the Declassification of Federal Secrets des House Oversight Committee, die neben UAP auch die Freigabe der JFK-, RFK- und Epstein-Akten zum Mandat hat.
Luna referenzierte den Vandenberg-„Red Square"-Vorfall bereits 2023 in der ersten öffentlichen UAP-Anhörung und leitete am 9. September 2025 die Anhörung „Restoring Public Trust Through UAP Transparency and Whistleblower Protection", in der Jeffrey Nuccetelli unter Eid über die Vandenberg-Welle 2003–2005 aussagte (→ Sichtung #17). Sie gilt als treibende Kraft für Whistleblower-Schutz und UAP-Transparenz im Repräsentantenhaus.
Ehemaliger stellvertretender Verteidigungsminister für Geheimdienstangelegenheiten unter Clinton und Bush. Mellon war 2017 die Schlüsselfigur, die die AATIP-Videos und -Informationen an die New York Times übermittelte und damit den modernen UAP-Diskurs auslöste. Er arbeitet eng mit Elizondo zusammen und ist einer der wichtigsten policy-orientierten Stimmen für UAP-Transparenz.
Mellon betont, dass UAP primär ein nationales Sicherheitsproblem ist — unabhängig von deren Herkunft. Er plädiert für institutionelle Transparenz, ohne dabei auf spekulative Schlussfolgerungen angewiesen zu sein.
Chuck Schumer, langjähriger US-Senator aus New York und ehemaliger Senatsmehrheitsführer, ist einer der einflussreichsten politischen Unterstützer der UAP-Transparenzgesetzgebung.
Im Jahr 2023 brachte er gemeinsam mit Senator Mike Rounds den UAP Disclosure Act in den Senat ein — in Anlehnung an den historischen JFK Assassination Records Collection Act. Das Gesetz forderte die vollständige Überprüfung und Freigabe aller regierungsinternen UAP-Aufzeichnungen binnen 25 Jahren und die Einrichtung eines unabhängigen Review-Boards.
Schumer erklärte bei der Einbringung im Juli 2023: „Die amerikanische Öffentlichkeit hat ein Recht, von Technologien unbekannter Herkunft, nicht-menschlicher Intelligenz und unerklärlichen Phänomenen zu erfahren."
Der Disclosure Act wurde in stark abgeschwächter Form Teil des National Defense Authorization Act (NDAA) für das Haushaltsjahr 2024. Wesentliche Kernpunkte — insbesondere die Einbeziehung privater Auftragnehmer und bindende Vollmachten des Review-Boards — wurden im Repräsentantenhaus gestrichen.
Schumer kritisierte dies im Dezember 2023 im Senat scharf: Die Streichungen seien ein schwerer Rückschlag für die Transparenz, und er warf den Repräsentanten im Repräsentantenhaus vor, sich dem öffentlichen Recht auf Aufklärung zu widersetzen.
Langjähriger Reporter der New York Times, Koautor des historischen AATIP-Artikels von 2017 (mit Kean und Cooper). Blumenthal interviewte Eric Davis nach dessen Pentagon-Briefing und berichtete als erster über die Behauptungen zu „Off-World Vehicles Not Made on This Earth". Seine Quellenarbeit gilt als besonders sorgfältig.
US-amerikanischer Dokumentarfilmer und investigativer Journalist, der einige der wichtigsten Navy-UAP-Videos überhaupt an die Öffentlichkeit brachte.
Gemeinsam mit George Knapp (Weaponized-Podcast) veröffentlichte er 2021 die Nachtsichtaufnahmen der USS Russell („Pyramid UFOs“) und das Infrarotvideo der USS Omaha (kugelförmiges Objekt, das ins Meer eintaucht) — das Pentagon bestätigte die Echtheit beider Aufnahmen (Sichtung #3). Anfang 2024 veröffentlichte er das „Jellyfish“-Video aus dem Irak (Sichtung #23).
Als Filmemacher inszenierte er Bob Lazar: Area 51 & Flying Saucers (2018) — der Film löste ein weltweites Revival des Lazar-Stoffes aus — sowie Hunt for the Skinwalker (2018). Corbells Arbeitsweise (Quellenschutz, schrittweise Veröffentlichungen) ist umstritten; die Echtheit seiner zentralen Navy-Leaks wurde jedoch amtlich bestätigt und machte ihn zu einem der einflussreichsten UAP-Publizisten.
Australischer Investigativjournalist mit mehreren Walkley Awards (australischer Pulitzer-Preis), heute bei NewsNation in den USA tätig. Recherchiert seit Jahren intensiv zu UAP-Programmen, Whistleblowern und Regierungsgeheimnissen. War erster Journalist, der über Gruschs Behauptungen berichtete, bevor dieser öffentlich auftrat.
Sein Buch „In Plain Sight" (2021) ist eines der gründlichsten investigativen Werke zu modernen UAP-Programmen. Coulthart kombiniert journalistische Skepsis mit tiefer Quellenarbeit und gilt als einer der wichtigsten Einzeljournalisten auf dem Feld.
Im August 2026 berichtete Coulthart (NewsNation Reality Check) als Erster über die mutmaßliche „Luring-Operation" der US-Regierung: Eine von Trump autorisierte Operation über der White Sands Missile Range soll UAP mittels „Psionics" (bewusstseinsbasierte Methoden) angelockt und anschließend abgeschossen haben.
Die Abschuss- und Autorisierungsbehauptungen sind bislang nicht unabhängig bestätigt; dass ein entsprechender Vorfall Ende 2025 stattfand, wird jedoch durch PURSUE-Dokumente (FBI-302, ODNI-USPER) und Aussagen von Rep. Burlison gestützt (News).
Englisch-amerikanischer Dokumentarfilmer, dessen Karriere sich über drei Jahrzehnte fast ausschließlich dem UAP-Thema gewidmet hat. Sein filmisches Werk baut konsequent auf militärischen, geheimdienstlichen und zivilen Ersthandquellen auf — nah an den Primärquellen, ohne spekulativen Sensationalismus.
Filmographie (Auswahl): UFOs: 50 Years of Denial? (1997), Out of the Blue (2003), I Know What I Saw (2009), The Phenomenon (2020), Moment of Contact (2022, Varginha-Vorfall), The Program (2024). Alle narrated von Peter Coyote.
The Phenomenon (2020) ist sein bekanntestes Werk und gilt als einer der einflussreichsten UAP-Dokumentarfilme überhaupt. Der Film behandelt als Kernfallstudien den Westall-Vorfall 1966, die Ariel-School-Begegnung und die Nimitz-Sichtung 2004. Interviews mit Senator Harry Reid, John Podesta, Christopher Mellon, Gouverneur Bill Richardson und Leslie Kean machen ihn zu einem Dokument des institutionellen Wandels. Reid auf die Frage nach weiterem Beweismaterial: „Das meiste davon hat das Tageslicht noch nicht gesehen.“ Der Film erschien am 6. Oktober 2020 und befeuerte den UAP-Diskurs im Jahr vor den historischen Kongressanhörungen 2023 wesentlich mit.
Einordnung: Fox ist kein investigativer Journalist im klassischen Sinn, sondern ein narrativer Dokumentarist, der komplexe institutionelle Geschichten für ein breites Publikum zugänglich macht.
Seine Qualität liegt in der Sorgfalt der Quellenwahl und der Bereitschaft, Ambiguitäten stehen zu lassen. Er erschien dreimal im Joe Rogan Experience (2020, 2023, 2024) und erreichte damit ein Millionenpublikum, das den UAP-Diskurs sonst nicht verfolgt hätte.
Investigativjournalist, bekannt für nuancierte und kritische Analyse der US-Regierung und -Geheimdienste. Schrieb 2021 für Wired einen vielbeachteten Artikel, der die neuere UAP-Bewegung und ihre Akteure sorgfältig in politischen Kontext setzte. Bietet eine wichtige skeptisch-kritische Perspektive auf die Disclosure-Bewegung.
Robert Hastings ist der weltweit führende unabhängige Researcher zum Thema UAP-Aktivität über Nuklearwaffenanlagen. Als Teenager arbeitete er im Flugsicherungsturm der Malmstrom AFB in Montana — und beobachtete dort im März 1967, wie Fluglotsen fünf unbekannte Objekte auf dem Radar verfolgten, die nahe der ICBM-Silos manövrierten. Diese Erfahrung prägte sein gesamtes weiteres Forschungsleben.
Seit 1973 befragte Hastings über 167 pensionierte oder aktive USAF-Militärangehörige zu ihren UAP-Erfahrungen an Nuklearstandorten — ausnahmslos namentlich, unter Angabe ihrer Einheit und Dienstzeit.
Sein 2008 erschienenes Buch UFOs & Nukes: Extraordinary Encounters at Nuclear Weapons Sites (revidierte Auflage 2017) ist das umfangreichste Quellendokument zu diesem Thema und wurde von Senator Harry Reid gelesen — was nach Angaben von George Knapp zur Gründung des AAWSAP-Programms ($22 Mio., DIA) beitrug.
Damit steht Hastings' Forschung indirekt am Ursprung der gesamten modernen Disclosure-Kette (AAWSAP → AATIP → Elizondo → NYT 2017 → Kongressanhörungen).
Am 27. September 2010 veranstaltete Hastings eine Pressekonferenz im National Press Club in Washington D.C. — live übertragen von CNN — bei der sechs ehemalige USAF-Offiziere öffentlich über UAP-Vorfälle an Nuklearstandorten aussagten, darunter Captain Robert Salas (Malmstrom 1967). Hastings hat zudem einen gleichnamigen Dokumentarfilm (2016) produziert.
Einordnung: Hastings Glaubwürdigkeit basiert auch auf der Masse und der Konsistenz seiner Zeugendokumentation sowie auf der Tatsache, dass die PURSUE-Freigaben 2026 das von ihm beschriebene Muster (UAP über Nuklearanlagen seit 1945) in offiziellen Dokumenten bestätigen.
Der bekannteste Einzelfall, Malmstrom 1967, wurde 2025 durch einen Pentagon-Bericht auf einen klassifizierten EMP-Gerätetest zurückgeführt — Hastings bestreitet diese Erklärung. Das Gesamtmuster bleibt dadurch unberührt.
Eine der bedeutendsten UAP-Journalistinnen der USA. Koautorin des historischen NYT-Artikels vom Dezember 2017, der AATIP enthüllte und die moderne UAP-Debatte auslöste. Ihr Buch „UFOs: Generals, Pilots and Government Officials Go on the Record" (2010) ist ein Standardwerk, das ausschließlich hochrangige Ersthandquellen heranzieht und spekulationsfrei arbeitet.
Phillip C. McGraw ist mit 25 Jahren als Moderator der meistgesehenen US-Tages-Talkshow eine der bekanntesten Vertrauensfiguren des amerikanischen Fernsehens — kein UAP-Forscher, sondern promovierter Psychologe und Medienunternehmer. Er ist Mitglied der Presidential Commission on Religious Liberty.
Im Juli 2026 wurde bekannt, dass ihm das Weiße Haus exklusiven Vorab-Zugang zur vierten Tranche der PURSUE-UAP-Akten gewährte. In einem Interview mit Ross Coulthart (NewsNation Reality Check) zog er zwei Schlussfolgerungen: Es gab eine massive Vertuschung (u. a. Twining-Memo 1947, JANAP-146-Redeverbot) — und es existieren unerklärbare Phänomene, die nicht auf geheime US-Technologie zurückzuführen sind (→ News).
Zu den Vertuschungsmotiven sagte er: „Follow the money and follow the power“ — reverse-engineerte UAP-Antriebe könnten Öl-, Gas- und Atomindustrie übernacht obsolet machen.
Einen „ontologischen Schock“ der Bevölkerung hält er für überschätzt, plädiert aber für schrittweise Disclosure mit Rücksicht auf vulnerable Gruppen. Sein Fazit: „What an exciting time to be alive.“ (→ Und jetzt?)
Einordnung: McGraws Bedeutung ist medial-politisch, nicht wissenschaftlich. Die Einbindung des bekanntesten TV-Psychologen des Landes in einen Regierungs-Disclosure-Prozess ist beispiellos — und nährt die Frage, ob seine Rolle gezielt darin besteht, die Öffentlichkeit psychologisch auf größere Veröffentlichungen vorzubereiten. Er betont, nicht gescriptet zu werden: Die Administration „möchte, dass er genau das tut, was er tut“.
Betreibt mit American Alchemy einen der gründlichsten englischsprachigen YouTube-Kanäle zu UAP-Disclosure — mit tiefgreifenden Analysen von Kongressanhörungen, Dokumenten und Whistleblower-Aussagen sowie Interviews mit Schlüsselfiguren.
Besonders bekannt für seine nüchterne, quellenbasierte Herangehensweise ohne Sensationalismus. Empfehlung für Zuschauer, die direkt englischen Primärquellen folgen möchten.
US-amerikanischer Sicherheitsanalyst und Autor mit Regierungshintergrund: Analyst im Bureau of International Security and Nonproliferation des Außenministeriums sowie Beauftragter der Obama-Administration im Verteidigungsministerium. Schreibt seit 2019 regelmäßig UAP-Kolumnen für The Hill und andere Medien — bekannt für datengetriebene Analysen, die offizielle Regierungsaussagen mit Dokumenten, Zeugenaussagen und technischen Daten abgleichen (u. a. ein vielbeachtetes Interview mit Ex-AARO-Chef Sean Kirkpatrick).
Im August 2026 lieferte er eine Schlüsselanalyse zu den PURSUE-Dokumenten (FBI-302-Interview und ODNI-Zeugenbericht eines hochrangigen Geheimdienstlers): Aus Ortsangaben, Rufzeichen und Testplatz-Details folgerte er mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass sich die von Abgeordneten beschriebene „Luring-Operation“ auf der White Sands Missile Range (New Mexico) ereignete — der mutmaßlich erfolgreiche Versuch, UAP gezielt anzulocken (News).
UAPGerb (öffentlich nur unter dem Vornamen „Sam“ bekannt, Ingenieursabschluss der Colorado State University) betreibt einen der tiefgründigsten UAP-YouTube-Kanäle überhaupt: mehrstündige, quellenreiche Dokumentar-Analysen zu angeblichen Crash-Retrieval-Programmen, Reverse-Engineering-Standorten und der Verwaltungsstruktur staatlicher Geheimprogramme. WatchMojo zählte den Kanal 2025 zu den besten UFO-Kanälen auf YouTube.
Sein Markenzeichen ist ein Strukturmodell der angeblichen „Legacy Programs“: Statt entglittener Programme in reiner Firmenhand postuliert er eine Pyramide aus staatlichen Programm-Verwaltern (Verteidigungsministerium, Geheimdienste, Energieministerium), FFRDCs und GOCO-Laboren (MITRE, Battelle, Sandia) als fachliche Administratoren sowie Prime Contractors (Lockheed Martin, Northrop Grumman, Raytheon) für kompartimentalisierte Fertigung (→ Rüstungsindustrie & Contractor). Finanziert werde das System über IRAD-Mittel und Carryover Funds; die Kontrolle laufe über BIGOT-Listen und SAP-Strukturen, also einen „alternativen, aber strikten Oversight“.
Einordnung: Gerb arbeitet nachvollziehbar und dokumentennah, seine Quellen sind jedoch überwiegend anonyme Zeugen (z. B. ein Contractor der Dugway Proving Ground, dort 2019–2022 aktiv) und seine Schlussfolgerungen spekulativ.
Keines seiner Strukturmodelle ist offiziell bestätigt. Auftritte u. a. bei NewsNation Reality Check (Ross Coulthart) und American Alchemy (Jesse Michels).
YouTube-Kanal →
Astrophysiker und Senior Research Physicist bei EarthTech International. Briefte 2019 den Geheimdienstausschuss des US-Senats zu mutmaßlich nicht-terrestrischen Materialien und Fahrzeugen. Arbeitete eng mit Admiral Thomas Wilson zusammen.
Das „Wilson-Davis-Memo" — ein Protokoll ihrer Gespräche über geheime UAP-Programme — tauchte 2019 online auf; die Echtheit ist nicht abschließend verifiziert.
Brigadier General a.D. und ehemaliger Leiter des israelischen Weltraumprogramms. Gab 2020 ein Interview, in dem er behauptete, es existiere ein „Galaktischer Föderations"-Kontakt zwischen USA und außerirdischen Intelligenzen.
Diese Behauptungen gehen deutlich über das hinaus, was andere Insider äußerten, und wurden selbst in der UAP-Community skeptisch aufgenommen. Wird hier der Vollständigkeit halber erwähnt.
Physikprofessor und ehemaliger NASA-Forscher. Veröffentlichte 2019 (mit Robert Powell und Peter Reali) eine peer-reviewed Analyse der Flugleistungen gut dokumentierter UAP-Fälle.
Ergebnis: Die aus Radar- und Zeugendaten abgeschätzten Beschleunigungen reichen von rund 100 g bis zu mehreren tausend g — für den Nimitz-Vorfall 2004 ergab die Modellrechnung einen wahrscheinlichsten Wert von ca. 5.370 g, ohne Überschallknall oder Hitzesignatur. Solche Werte lägen jenseits jeder bekannten menschlichen Technologie.
Ehemaliger Leiter der Harvard-Astronomieabteilung, bekannt durch sein Buch „Extraterrestrial" (2021), in dem er argumentiert, dass das Interstellar-Objekt 'Oumuamua möglicherweise künstliche Herkunft hat. Gründer des Galileo Project: ein akademisches Programm zur wissenschaftlichen Untersuchung mutmaßlich technologischer UAP-Signaturen mit Teleskopen und KI-Analyse.
Einer der renommiertesten Biotechnologie-Forscher der Welt (Stanford), analysierte auf Anfrage von Regierungskreisen mutmaßliche UAP-Materialien. Seine massenspektrometrischen Analysen ergaben bei einigen Proben ungewöhnliche isotopische Zusammensetzungen, deren Ursprung offen bleibt.
Nolan untersuchte zudem die Gesundheitsdaten von Personen, die nach UAP-Begegnungen Hirnverletzungen erlitten hatten. Er ist der vielleicht wissenschaftlich angesehenste Forscher, der öffentlich zu UAP spricht.
Er beschreibt UAP als potenzielle „Sensoren" einer fremden Intelligenz, die die Erde beobachten, und betont den Bedarf an einem peer-reviewed, institutionalisierten Forschungsfeld, getrennt von Geheimdienststrukturen.
Theoretischer Physiker, leitete am Stanford Research Institute (SRI) das von der CIA finanzierte Remote-Viewing-Forschungsprogramm, aus dem später das Stargate-Programm hervorging.
Schrieb als Auftragnehmer technische Studien für das AAWSAP/AATIP-Umfeld und ist einer der renommiertesten Physiker, die sich mit exotischen Antriebskonzepten beschäftigen. Befasst sich mit Zero-Point-Energy und Raumzeit-Metrik-Engineering als theoretischer Grundlage für UAP-Antriebe.
Frankreich-stämmiger Astrophysiker und Informatiker, der das UAP-Phänomen wissenschaftlich streng untersuchte, bevor es salonfähig war. Arbeitete in den 1960er-Jahren eng mit J.
Allen Hynek zusammen, dem wissenschaftlichen Berater der Air-Force-UFO-Projekte, und war als Informatiker am Aufbau des ARPANET beteiligt. Schrieb Standardwerke wie „Passport to Magonia" (1969) und „Confrontations" (1990). Popularisiert die Interdimensionale Hypothese: UAP könnten aus anderen Dimensionen oder Zeitrahmen stammen, nicht notwendigerweise aus dem Weltraum.
Leitete Frankreichs staatliches UAP-Untersuchungszentrum GEPAN/SEPRA (beim CNES) über zwei Jahrzehnte. Veröffentlichte nach seiner Pensionierung Bücher über seine Erkenntnisse.
Velasco gilt als Beleg dafür, dass staatliche UAP-Untersuchungen möglich sind, wenn sie methodisch und von politischem Willen getragen werden. Frankreich ist weltweit führend in staatlicher, transparenter UAP-Forschung.
Schwedische Astronomin, Leiterin des VASCO-Projekts (Vanishing and Appearing Sources during a Century of Observations). Analysiert historische Himmelsfotos aus Archiven auf verschwundene oder neu auftauchende Lichtquellen — als mögliche Hinweise auf künstliche, außerirdische Objekte oder Technologie. Ein methodisch rigoroser Ansatz für SETI-artige Forschung.
Ehemaliger Kommandant der Wright-Patterson Air Force Base, die nach Roswell (1947) als Hauptlager für geborgene UAP-Materialien gilt. Exon sagte im Interview für das Roswell-Buch von Kevin Randle und Don Schmitt aus, persönlich von Überflügen der Roswell-Absturzregion gehört zu haben und dass unbekannte Materialien und Körper nach Wright-Patterson gebracht worden seien. Als einer der ranghöchsten Militärs, die zu Roswell sprachen, ist seine Aussage bemerkenswert.
US-amerikanischer Astronom (Ohio State, später Northwestern University) und über zwei Jahrzehnte wissenschaftlicher Berater der UFO-Projekte der US Air Force — von Project Sign (1948) über Grudge bis Project Blue Book (1969). Hynek begann als Skeptiker, der Fälle konventionell aufklären sollte; seine „Sumpfgas"-Erklärung für die Michigan-Sichtungen von 1966 wurde zum geflügelten Wort für vorschnelles Debunking. Mit den Jahren hielt er die Blue-Book-Methodik jedoch zunehmend für unwissenschaftlich und wurde zum schärfsten internen Kritiker des Programms.
Nach der Schließung von Blue Book veröffentlichte er 1972 The UFO Experience: A Scientific Enquiry und gründete 1973 das Center for UFO Studies (CUFOS) — die erste wissenschaftlich ausgerichtete UFO-Forschungsorganisation der USA.
Sein bleibendes Vermächtnis ist das von ihm entwickelte Klassifizierungssystem der Begegnungen (Nocturnal Lights, Daylight Discs, Radar-Visual sowie die „Close Encounters" CE1–CE3, später von anderen um CE4/CE5 erweitert), das bis heute Standard ist und auf der Aliens-Seite ausführlich erklärt wird.
1977 hatte er einen Cameo-Auftritt in Steven Spielbergs Unheimliche Begegnung der dritten Art, dessen Titel auf seiner Skala basiert.
Leutnant der US Air Force, der 1964 von Big Sur (Kalifornien) aus Teststarts der Vandenberg AFB mit einem Spezialteleskop filmte. Nach einem Atlas-Test im September 1964 zeigte der Film seinem Bericht zufolge ein scheibenförmiges Objekt, das einen mit 6.000–8.000 mph fliegenden Attrappen-Sprengkopf verfolgte und aus mehreren Positionen mit Lichtstrahlen beschoss, bis dieser aus der Bahn fiel. Major Florenz Mansmann wies ihn an, nie darüber zu sprechen — bestätigte die Darstellung aber in Briefen der 1980er-Jahre selbst und beschrieb eine „klassische Scheibe" mit gewölbter Mitte. Seit 1982 trat Jacobs öffentlich für den Fall ein; der Film ist bis heute nicht öffentlich. → Historisch: 1964 · Sichtung #17
Marine-Major a.D. und Journalist, übernahm im Januar 1957 die Leitung des National Investigations Committee on Aerial Phenomena (NICAP) — der 1956 gegründeten, ersten ernstzunehmenden Bürgerorganisation zur UAP-Forschung.
Unter Keyhoe sammelte NICAP über 11.000 Berichte, hauptsächlich von Militär- und Zivilpiloten. Er kämpfte jahrzehntelang für parlamentarische Kontrolle über UAP-Programme und war der erste, der öffentlich eine Cover-up-These entwickelte.
Seine Bücher wurden Bestseller. 1964 legte NICAP dem Kongress den Bericht The UFO Evidence (Hrsg. Richard Hall) vor; die CIA hat das Dokument später vollständig freigegeben (→ Quellen).
Atmosphärenphysiker der University of Arizona, der in den 1960ern begann, UAP-Berichte wissenschaftlich zu untersuchen — und zu dem Schluss kam, dass die außerirdische Hypothese die plausibelste sei.
Er interviewte Hunderte von Zeugen direkt, kritisierte Project Blue Book als unwissenschaftlich und trat vor dem Kongress auf. McDonalds akademische Rigorosität und seine persönliche Integrität machen ihn zu einer der wichtigsten historischen Figuren der UAP-Forschung.
Einer der drei Väter der modernen Raketenfahrt — neben Konstantin Ziolkowski und Robert Goddard. Mentor von Wernher von Braun. Oberth gilt als Begründer der theoretischen Raumfahrt im deutschen Sprachraum; sein 1923 erschienenes Werk „Die Rakete zu den Planetenräumen" legte Grundlagen für die V-2-Entwicklung und später die NASA. Er ist der einzige der großen Raketenpioniere, der sich öffentlich und konkret zu UFOs geäußert hat.
Im Oktober 1954 publizierte er den Artikel „Flying Saucers Come From A Distant World" im amerikanischen American Weekly: „Es ist meine These, dass fliegende Untertassen real sind und Raumschiffe aus einem anderen Sonnensystem darstellen. Ich denke, sie werden möglicherweise von intelligenten Beobachtern bemannt, die einer Rasse angehören, die unsere Erde seit Jahrhunderten erforscht." Die Besucher nannte er „Uraniden" — von griechisch ouranos (Himmel). Das später häufig zitierte Statement, die Menschheit sei bei ihren wissenschaftlichen Fortschritten „von den Menschen anderer Welten" unterstützt worden, ist erst ab 1974 belegt und gilt als nicht gesichert.
Oberths Bedeutung für die UAP-Debatte liegt darin, dass er nicht als Außenseiter sprach, sondern als einer der angesehensten Techniker seiner Zeit — ein Mann, dessen Berechnungen Raketen ins All brachten und der dennoch überzeugt war, dass wir nicht allein sind.
Dr. Robert Sarbacher schrieb 1983 in einem Brief an den kanadischen Wissenschaftler William Steinman, dass in den frühen 1950ern Berichte über abgestürzte Objekte existierten und dabei „kleine Wesen" beschrieben worden seien.
Er betonte, selbst keinen direkten Zugang gehabt zu haben, wisse aber von anderen hochrangigen Wissenschaftlern, denen Einblick gewährt wurde. Dieser Brief gilt als eines der frühesten halboffiziellen Dokumente zu möglichen Crash-Retrieval-Programmen.
Nimitz, Rendlesham, Teheran — die dokumentierten Vorfälle, zu denen diese Personen ausgesagt haben.
Zu den Sichtungen →Die Kongress-Anhörungen und Dokumente, in denen viele dieser Personen öffentlich wurden.
Zu Disclosure →Von Kenneth Arnold bis Phoenix Lights — die historischen Fälle und Programme im Überblick.
Zur Geschichte →